"Digitalräume" vom 22. Juni bis 15. Juli 2018 im ausstellungsraum Eulengasse

 

 Das Jahresthema »Raumkonzepte [vorläufig]« evoziert die Beschäftigung mit unterschiedlichsten Raumbetrachtungen. In der Ausstellung »Digitalräume« geht Jürgen Wolff von einem Ansatz aus dem Bereich Mathematik und Physik aus, um den mannigfaltigen Möglichkeiten der Raumentstehung zeichnerisch auf den Grund zu gehen. Die von ihm gezeigten Arbeiten sind stabile Räume, die aus definierten Zahlenmodellen entstehen – Di»visionen«, wie Wolff betont. Damit schaut der Betrachter in einen Zahlenraum, der nur gedanklich begehbar ist und klaren mathematischen Gesetzen unterliegt. Harald Etzemüller unterzieht nicht realisierten Architekturprojekten eine Re-Vision, indem er die entstandenen 3D-Modelle in verschiedenen isometrischen und perspektivischen Darstellungen untersucht. Die Wireframes lassen Raumkontinua spürbar werden, ohne dass der Betrachter sie in Gänze recodieren vermag. Überlagerungen verstören zusätzlich gewohnte Empfindungen. Auch Florian Adolph interessiert das Auflösen von Grenzen, allerdings mit dem Fokus auf analogen und digitalen Produktionsweisen und dem Lernprozess als ästhetischer Erfahrung. Seit seinem Studium der interdisziplinären Kunst untersucht und entwickelt er im Rahmen seiner künstlerischen Arbeit neue Techniken und Technologien zur digitalen und analogen Kunsterzeugung.

Florian Adolph, Jürgen Wolff, Harald Etzemüller

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